
Parkhäuser und Tiefgaragen sind einer extremen Dauerbelastung ausgesetzt, was besondere Schutzmaßnahmen zur Erhaltung deren Funktionsfähigkeit erfordert. Vor allem Bodenplatten aus WU-Beton stellen eine große Herausforderung dar, da sie eine Beschichtung erfordern, die sich sowohl bei rückseitiger Feuchtebeanspruchung eignet als auch dynamisch rissüberbrückend ist.
Bodenplatten aus WU-Beton sind Bodenplatten aus wasserundurchlässigem Beton (WU = Wasserundurchlässig). Sie werden eingesetzt, wenn ein Gebäude gegen Bodenfeuchtigkeit, Sickerwasser oder drückendes Grundwasser geschützt werden soll.
Der Begriff WU-Beton wird häufig beim Wohnungsbau genannt. Bodenplatten aus WU-Beton sind häufig Teil einer sogenannten „Weißen Wanne“. Dabei stellen die vertikalen Kellerwände und die horizontale Bodenplatte aus WU-Beton gemeinsam die Abdichtung gegen Wasser dar.
Parkbauten mit einer Bodenplatte aus WU-Beton stellen den Planer vor eine große Herausforderung. Zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit muss ein Beschichtungssystem sich widersprechende Anforderungen erfüllen – geeignet im Fall von rückseitiger Feuchtebeanspruchung bei gleichzeitiger Rissüberbrückungsfähigkeit. Die bisher verfügbaren Oberflächenschutzsysteme OS 8, OS 10, OS 11 sowie OS 13 können diese Anforderungen nicht vollständig leisten.

Seit vielen Jahren am Markt bewährt, stellt das Produkt StoPox 590 EP eine ausgezeichnete Lösung der oben genannten Herausforderungen dar. StoPox 590 EP ist eine Formulierung aus speziellem Epoxidharz mit einem zementhaltigen Füllstoff. Im System StoFloor Traffic Elastic 590 EP, kombiniert mit weiteren bewährten StoCretec-Produkten, eignet sich das EP-Harz hervorragend für den Einsatz auf WU-Bodenplatten in Parkbauten.

StoPox 590 EP ist wasserdampfdurchlässig und gleichzeitig rissüberbrückend – die optimale Lösung also. Außerdem zeichnet sich StoPox 590 EP durch seine sehr guten Verbundeigenschaften auf Betonuntergründen mit erhöhter Feuchtigkeit sowie seiner Alkalistabilität aus.
Zusätzliche Prüfungen wie die dynamische Rissüberbrückung 0,1 – 0,3 mm (Klasse B 3.1 in Anlehnung an DIN EN 1062-7:2004-08), die statische Rissüberbrückungsfähigkeit bei verschiedenen Auftragsmengen (DIN EN 1062-7), die Bestimmung der Griffigkeit und Verschleißfestigkeit (Verfahren nach RiLi-SIB; Kap. 5.5.10) sowie die Klassifizierung des Brandverhaltens (DIN EN 13501-1) runden das Eigenschaftsprofil ab.
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Dynamische Rissüberbrückung 0,1 – 0,3 mm (Klasse B 3.1 in Anlehnung an DIN EN 1062-7:2004-08) bei + 12 °C
Statische Rissüberbrückung 0,51 mm (Klasse A3 nach DIN EN 1062-7) bei - 10 °C
Gutes Verbundverhalten auf Betonuntergründen mit erhöhter Feuchtigkeit
Geeignet bei rückseitiger Feuchtebeanspruchung
Sehr gute Verschleißbeständigkeit
Auch ohne Deckversiegelung einsetzbar, z. B. bei Abstreuung mit Durop oder Granitsplitt
Alkalistabil
Wasserdampfdurchlässig
Brandverhalten Bfl -s1
Geprüftes Oberflächenschutzsystem der Klasse OS 8 nach Anforderungen der Technische Regel Instandhaltung von Betonbau werken (TR Instandhaltung), Stand Betonbau werken (TR Instandhaltung), Stand Mai 2020, Teil 2, Tabelle A.7
