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Leitfähige Bodenbeschichtungen schützen Mensch und Elektronik

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Bild: fox17 / Adobe Stock

ESD-Böden
Leitfähige Bodenbeschichtungen sorgen in Produktionsbetrieben unter anderem für ESD-Schutz (electrostatical discharge) und verringern somit das Risiko von Schäden an elektronischen Bauteilen durch elektrostatische Entladungen. Durch die Leitfähigkeit wird der Großteil der elektrostatischen Potenziale über die Erdung abgeleitet. Die ausgereiften StoFloor ESD-Systeme von StoCretec lassen sich an alle gebäudespezifischen Anforderungen anpassen.

Leitfähige Bodenbeschichtungen haben einen wichtigen Anteil an fehlerfreien Endprodukten und bewahren Personen vor einem elektrischen Schlag, indem sie elektrostatische Entladungen verhindern. Unterschieden wird dabei zwischen dem Schutz von Elektronik, dem Personen- und dem Explosionsschutz.

Der ESD-Schutz ist in der Elektronikfertigung, aber auch in Reinräumen oder OP-Sälen wichtig. Elektrostatische Potenziale können Partikel (Stäube) anziehen und so im Reinraum Verunreinigungen verursachen. Dadurch drohen irreparable Schäden an elektronisch sensiblen Bauteilen.

Anlagen mit explosionsfähigen Atmosphären, wie Getreidemühlen, Chemikalien- und Düngemittellager oder Munitionsfabriken, haben normative Vorgaben an bauliche Maßnahmen, da aufgrund elektrostatischer Entladung entstehende Funken als Zündquelle dienen und Explosionen auslösen können.

In sensiblen Fertigungsbereichen gehören elektrostatisch geschützte Arbeitsplätze zur Grundausstattung mit ableitfähigen Stühlen, Tischen, Schuhen, Handgelenk-Erdungsbändern, Ionisatoren sowie einer leitfähigen Bodenbeschichtung. Diese Beschichtung leitet den Großteil der durch Personen oder Transportgegenstände generierten elektrostatischen Potenziale an die Erdung ab. Um die Funktion des Beschichtungssystems zu garantieren, müssen seine Komponenten perfekt aufeinander abgestimmt sein.

Die Komponenten der Beschichtungssysteme

Die Grundierung dient als Haftvermittler zwischen Untergrund und Beschichtung und verschließt Poren im Untergrund. Ist der Boden rau und uneben, wird eine Ausgleichsspachtelung empfohlen. Der Ableitwiderstand eines leitfähigen Beschichtungssystems resultiert zum Teil aus der Dicke der Deckschicht. Um über die gesamte Fläche einen einheitlichen Widerstand zu erhalten, muss deren Schichtdicke gleichmäßig sein.

Die Leitebene leitet die elektrostatischen Ladungen mit konstantem Widerstand zur Erde ab. Die Zwischenschicht besteht in der Regel aus einer ruß- oder graphitgefüllten wässrigen Epoxidharzdispersion. Diese Füllstoffe leiten Elektrizität gut ab. Selbstklebende Kupferbänder oder Leitsets stellen die Verbindung der Leitebene zur Erdung des Gebäudes her. Die stabileren Leitsets bestehen aus fest mit dem Untergrund verbundenen Dübeln. Über einen Kabelschuh erfolgt die Kopplung zur Erdung.

Die Deckschicht dient dem vertikalen Ladungstransport zur Leitebene. Hier kommen Epoxid- oder Polyurethanharze zur Anwendung. Konventionelle Systeme erhalten ihre leitfähigen Eigenschaften durch die Zugabe von Kohlenstofffasern. Jedoch erfüllen diese nur die Anforderungen an den Explosionsschutz. Für die ESD-Normen ist eine zusätzliche leitfähige Versiegelung notwendig.

Volumenleitfähige Deckbeschichtungen enthalten spezielle Leitfüllstoffe. Sie gewährleisten den Explosions- und den ESD-Schutz ohne zusätzliche Versiegelung. Durch Zugabe von leitfähigem Siliciumcarbid oder gecoatetem Quarzsand entsteht eine rutschhemmende Oberfläche.

Die leitfähigen Beschichtungssysteme von StoCretec sind umfassend geprüft und erfüllen alle einschlägigen Normen. Sie bewähren sich in zahlreichen Bauvorhaben. Als Technolo-gieführer für leitfähige Bodenbeschichtungen entwickelt StoCretec sein Sortiment stetig weiter, um zuverlässige und dauerhafte Systemlösungen anzubieten.


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