Mit Inspektion und Wartung umfangreiche Instandsetzungen vermeiden

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Kostenfalle Tiefgarage

Klima, Verkehr, Feuchtigkeit und Tausalz – solchen harten Belastungen sind Tiefgaragen dauerhaft ausgesetzt. Daraus entstehen schnell gravierende Schäden, wenn nicht frühzeitig vorgebeugt wird. Wer die Garage regelmäßig inspiziert und wartet, entdeckt Schäden, bevor sie aufwändige Instandsetzungen erfordern. Vor allem widerstandsfähige Beschichtungen halten eine Tiefgarage in Schuss.

Bauschäden an Tiefgaragen in Stahlbetonbauweise weisen oft ein typisches Ursachenprofil auf:

• Viele Schäden entstehen durch das Eindringen von tausalzbelastetem Wasser in den Baukörper. Die Chloride rufen die Korrosion des Bewehrungsstahls hervor.

• Risse sind bei Stahlbetonbauwerken in der Regel nicht vermeidbar. Dadurch gelangen Schadstoffe leichter in den Baukörper, die Gefahr größerer Schäden steigt.

Damit aus kleinen Schäden keine großen Sanierungsfälle erwachsen, sollten Tiefgaragen regelmäßig begutachtet werden.

Wirtschaftliche Faktoren

Bei der wirtschaftlichen Bewertung sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Neben den Kosten für die Instandsetzung sind Einnahmeausfälle zu kalkulieren: Während der Arbeiten sind die Parkflächen nicht oder nur eingeschränkt nutzbar. Eine jährliche Inspektion – inklusive eventuell notwendiger kleinerer Instandsetzungsmaßnahmen – ist letztlich wirtschaftlicher, als einige Jahre Wartungskosten zu sparen und dann große Instandsetzungen stemmen zu müssen.

Parkdecks mit Pflasterbelägen haben keine direkt befahrenen Stahlbetonbauteile. Hier ist der Blick vor allem auf die Streifen- oder Einzelfundamente, auf Sockel und Stützen von Wänden zu richten. Sie sind so zu schützen, dass die Dauerhaftigkeit des Bauwerks über die gesamte Lebensdauer gewährleistet ist. Im Altbestand fehlen die entsprechenden Schutzbeschichtungen häufig.

Kostenfalle für Käufer

Vor dem Kauf einer Immobilie mit Tiefgarage empfiehlt es sich besonders, deren Dauerhaftigkeit und Standsicherheit durch Fachleute beurteilen zu lassen. Laien erkennen nur fortgeschrittene Schäden, latente Schäden werden oft erst nach Jahren sichtbar. Das ist beispielsweise der Fall, wenn die Korrosion des Bewehrungsstahls als Lochfraß abläuft – dieser Prozess ist an der Betonoberfläche selten sofort zu entdecken.

Bei der Suche nach sachkundigen Personen hilft z.B. der Spezialist für Instandsetzungsprodukte StoCretec (Kriftel). Aus der täglichen Arbeit ist ein dichtes Netz aus erfahrenen Gutachtern entstanden – der Hersteller vermittelt den Kontakt zu den Fachleuten.

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