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Brancheninformation

Rohstoffpreise Preiserhöhung

Der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. veröffentlichte bereits am 22. Februar 2017 folgende Presseinformation:

Die deutsche Lack-, Farben- und Druckfarbenindustrie leide unter stark steigenden Rohstoffkosten. Für die rund 250 Branchenunternehmen seien die Preise am Weltmarkt schon in den vergangenen Monaten gestiegen, seit dem Jahreswechsel habe sich die Situation nun aber massiv verstärkt, zeige eine Umfrage des Verbandes der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie (VdL) bei seinen Mitgliedern. Die Kosten seien demnach auf breiter Front gestiegen, mitunter zweistellig.

"Farbenindustrie leidet unter hohen Rohstoffpreisen – Lieferengpässe bei Titandioxid"

Unter dieser Überschrift berichtet Ende Mai 2017 der Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie detaillierter über die Preisentwicklung einzelner Rohstoffe.

Bei Pigmenten und Lösemitteln seien die Einkaufspreise auf breiter Front gestiegen, beim wichtigen Weißpigment Titandioxid würden Lieferengpässe die Situation zusätzlich verschärfen.

Der Preis für Titandioxid habe sich seit Sommer 2016 um über 30 Prozent erhöht. Besonders dramatisch stelle sich die Situation im Bereich Druckfarben dar: Aufgrund der reduzierten Verfügbarkeit der geforderten Pigmentqualitäten würden die Hersteller hier inzwischen extreme Preise aufrufen.

Zum steigenden Preisniveau würden auch drastische Lieferschwierigkeiten beitragen: Nach dem Brand in einem finnischen Herstellerwerk und verschärften Umweltauflagen in China planen die Pigmentproduzenten weitere Aufschläge bei Titandioxid, das wegen seiner großen Deckkraft bei der Herstellung von Farben unverzichtbar sei.

Beim Pigment Zinkstaub stelle sich die Situation ähnlich dar, hier müssten die Hersteller 26 Prozent mehr als im Sommer 2016 zahlen. Schließlich würden auch andere wichtige Rohstoffe einen Preisanstieg vezeichnen, im Vergleichszeitraum seien Lösemittel um insgesamt rund 15 Prozent teurer geworden.

Den vollständigen Bericht finden Sie